Gemeinsam gegen Gewalt – FDP-Jugend startet Spendenaktion für Frauenhaus

Frauenrechte sind Menschenrechte. Über 70 % der Opfer von häuslicher Gewalt sind Frauen und Mädchen. 2023 wurden 52.330 Frauen und Mädchen in Deutschland Opfer von sexueller Gewalt.

Gewalt gegen Frauen bleibt ein drängendes gesellschaftliches Problem – auch im Rems-Murr-Kreis. Um betroffene Frauen und Kinder zu unterstützen, haben die Jungen Liberalen (JuLis) Rems-Murr eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Der gesamte Erlös kommt dem DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. zugute, der das Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis betreibt.

Zum Auftakt der Aktion fand im Zusammenhang mit dem diesjährigen Weltfrauentag am vergangenen Samstag eine Informationsveranstaltung in Waiblingen mit einer Diskussion über die Herausforderungen im Gewaltschutz und die Notwendigkeit ausreichender Schutzplätze statt. 

Unter den Gästen waren der gesundheitspolitische Sprecher Jochen Haußmann MdL aus Kernen, Alena Fink-Trauschel MdL, frauenpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion sowie Sven Knödler, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr.

Frauenhäuser sind eine unverzichtbare Anlaufstelle für Frauen, die häuslicher Gewalt entfliehen müssen. Trotz Ausbaumaßnahmen gibt es weiterhin zu wenige Plätze. Neben finanzieller Unterstützung braucht es auch politische Maßnahmen, um Schutzangebote langfristig zu sichern. Ein Online-Register für freie Plätze und eine bessere Verzahnung mit medizinischer sowie psychologischer Betreuung sind dabei wichtige Ansätze.

Die JuLis Rems-Murr rufen dazu auf, die Spendenaktion bis zum 31. März zu unterstützen. Spenden können direkt an das Frauen- und Kinderschutzhaus im Rems-Murr-Kreis überwiesen werden (https://www.drk-rems-murr.de/fh.html).

Jochen Haußmann MdL, Vorsitzender